Mit der Badekappe an den Rechner

In diesem schönen Übersichtsartikel von 2014 erklärt Manuela Lenzen den (damaligen) Stand der Technik von “brain computer interfaces”  – das sind Mensch-Maschine-Schnittstellen, die über ein System von Elektroden funktionieren. Dieses sogenannte Elektroenzephalogramm (EEG) wird auf dem Kopf angebracht. Dazu zieht der Patient eine Art Badekappe auf, an dem ein Computer die Hirnsignale auslesen kann. Inwieweit heute schon diese Schnittstelle Menschen ermöglichen kann, direkt über Hirnaktivität mit einem Computer in Verbindung zu stehen und zum Beispiel Texte zu verfassen, erklärt die Autorin. Insbesondere für stark gelähmte Menschen, ermöglicht es wieder in Kontakt mit der Umwelt zu treten. Ihr Fazit: Die Technologie ist noch recht schwerfällig, besonders für die Bedienung von Prothesen. Manuela Lenzen schreibt: “Als Kommunikationsmedium ist sie für Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit sehr stark eingeschränkt sind, ein großer Gewinn. Für andere jedoch ist sie zu umständlich, um attraktiv zu sein.”

http://www.dasgehirn.info/entdecken/brain-computer-interface/mensch-maschine-kommunikation-3700

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